Allgemeine Geschäftsbedingungen
Letzte Aktualisierung: 10. Januar 2025
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über Beratungsleistungen, die zwischen asktheherbalist Pro (nachfolgend "Anbieter") und dem Auftraggeber (nachfolgend "Kunde") geschlossen werden. Sie regeln die Rechte und Pflichten beider Vertragsparteien.
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann und insoweit Vertragsbestandteil, als der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
2. Vertragsschluss
Der Vertrag kommt durch schriftliche Auftragsbestätigung des Anbieters oder durch Beginn der Leistungserbringung zustande. Angebote des Anbieters sind freibleibend und unverbindlich, sofern nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet.
Die über die Website eingehenden Anfragen stellen noch kein bindendes Angebot dar. Der Anbieter wird dem Kunden nach Prüfung der Anfrage ein individuelles Angebot unterbreiten.
3. Leistungsumfang
Der Umfang der zu erbringenden Beratungsleistungen ergibt sich aus der jeweiligen Auftragsbestätigung oder dem individuell vereinbarten Vertrag. Änderungen oder Ergänzungen bedürfen der Schriftform.
Der Anbieter erbringt seine Leistungen nach bestem Wissen und Gewissen sowie unter Beachtung der anerkannten fachlichen Grundsätze. Der Anbieter ist berechtigt, sich zur Leistungserbringung qualifizierter Dritter zu bedienen.
Die Beratungsleistungen werden im Rahmen der vereinbarten Termine und Fristen erbracht. Verzögerungen, die durch höhere Gewalt, Streik, Aussperrung oder sonstige vom Anbieter nicht zu vertretende Umstände eintreten, berechtigen den Anbieter zur Verschiebung der Leistungserbringung.
4. Mitwirkungspflichten des Kunden
Der Kunde ist verpflichtet, dem Anbieter alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Unterlagen und Zugänge rechtzeitig und vollständig zur Verfügung zu stellen. Der Kunde trägt die Verantwortung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der von ihm zur Verfügung gestellten Informationen.
Verzögert sich die Leistungserbringung aufgrund mangelnder oder fehlerhafter Mitwirkung des Kunden, hat der Anbieter Anspruch auf Vergütung des zusätzlichen Aufwands nach seinem üblichen Stundensatz.
5. Vergütung und Zahlungsbedingungen
Die Vergütung richtet sich nach der jeweiligen Auftragsbestätigung oder dem individuell vereinbarten Vertrag. Sofern nichts anderes vereinbart wurde, erfolgt die Abrechnung nach Aufwand auf Grundlage des vereinbarten Stundensatzes.
Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig. Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz zu berechnen.
Der Kunde ist nur zur Aufrechnung berechtigt, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt oder unbestritten sind. Ein Zurückbehaltungsrecht kann der Kunde nur ausüben, soweit sein Gegenanspruch auf demselben Vertragsverhältnis beruht.
6. Nutzungsrechte und Urheberrecht
Alle im Rahmen der Beratungsleistungen erstellten Konzepte, Analysen, Präsentationen und sonstigen Arbeitsergebnisse sind geistiges Eigentum des Anbieters und unterliegen dem Urheberrecht.
Der Kunde erhält nach vollständiger Bezahlung der vereinbarten Vergütung ein einfaches, nicht ausschließliches Nutzungsrecht an den Arbeitsergebnissen für die vereinbarten Zwecke. Eine Weitergabe an Dritte oder eine anderweitige Verwertung bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Anbieters.
7. Vertraulichkeit und Datenschutz
Beide Vertragsparteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen vertraulichen Informationen streng vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben. Diese Verpflichtung besteht auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort.
Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen. Nähere Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
8. Haftung und Gewährleistung
Der Anbieter haftet für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit nach den gesetzlichen Bestimmungen. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertraut.
Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist der Höhe nach begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, höchstens jedoch auf die Höhe der vereinbarten Vergütung für den jeweiligen Auftrag.
Die Haftung für mittelbare Schäden, Folgeschäden, entgangenen Gewinn und Schäden aus Ansprüchen Dritter ist ausgeschlossen, soweit nicht zwingend gesetzlich gehaftet wird.
Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie bei Übernahme einer Garantie oder arglistigem Verschweigen eines Mangels.
9. Laufzeit und Kündigung
Die Laufzeit des Vertragsverhältnisses ergibt sich aus der jeweiligen Auftragsbestätigung oder dem individuell vereinbarten Vertrag. Sofern nichts anderes vereinbart wurde, kann der Vertrag von beiden Parteien mit einer Frist von vier Wochen zum Monatsende gekündigt werden.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor bei:
- Zahlungsverzug des Kunden von mehr als zwei Monaten
- Schwerwiegender Verletzung vertraglicher Pflichten trotz Abmahnung
- Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen einer Vertragspartei
Kündigungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.
10. Unzulässiges Verhalten
Der Kunde verpflichtet sich, die Website und die Dienstleistungen des Anbieters nicht für rechtswidrige Zwecke zu nutzen. Insbesondere ist untersagt:
- Die Verbreitung von Viren, Malware oder sonstiger schädlicher Software
- Versuche, unbefugt auf IT-Systeme des Anbieters zuzugreifen
- Die Verbreitung beleidigender, diskriminierender oder rechtswidriger Inhalte
- Die Beeinträchtigung der Funktionsfähigkeit der Website
- Die missbräuchliche Nutzung von Kontaktformularen (Spam)
Bei Verstößen gegen diese Regelungen ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zu sperren und das Vertragsverhältnis fristlos zu kündigen.
11. Änderungen der AGB
Der Anbieter behält sich das Recht vor, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern. Auf Änderungen wird der Anbieter den Kunden mindestens vier Wochen vor dem geplanten Inkrafttreten in Textform hinweisen.
Widerspricht der Kunde der Geltung der neuen AGB nicht innerhalb von vier Wochen nach Zugang der Mitteilung, gelten die geänderten AGB als angenommen. Der Anbieter wird den Kunden in der Änderungsmitteilung auf sein Widerspruchsrecht und die Bedeutung der Widerspruchsfrist besonders hinweisen.
12. Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Für alle Rechtsbeziehungen zwischen dem Anbieter und dem Kunden gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
Sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist, wird als ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag der Geschäftssitz des Anbieters vereinbart.
13. Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Die unwirksame oder undurchführbare Bestimmung ist durch eine wirksame Regelung zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung möglichst nahe kommt.
14. Kontakt
Bei Fragen zu diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen können Sie uns unter folgenden Kontaktdaten erreichen:
asktheherbalist ProSony Center, Potsdamer Platz 10, Floor 2, Office 533, 10785 Berlin
Telefon: +49 89 1025499
E-Mail: reply@asktheherbalist.info
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Unser Team steht Ihnen gerne zur Verfügung, um alle Ihre Fragen zu beantworten.
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